KOMPASS

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Im Jahr 2007/2008 startete die Stiftung „Bildungspakt Bayern“ zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie dem Partner Sparda-Bank München das Modellprojekt „KOMPASS – Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein“. Die Karl-Meichelbeck-Realschule beteiligt sich seit dem Schuljahr 2011/12 an diesem Projekt, das eine stärkenorientierte Lehr- und Lernkultur zum Ziel hat.

Diese stellt einen entscheidenden Schlüssel zur Verbesserung des Schulklimas, zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung und zur Steigerung der Lern- und Leistungsmotivation dar. KOMPASS hilft jungen Menschen ihre Stärken realistisch zu erkennen und auszubauen. Durch ein Bündel von Maßnahmen werden Interessen geweckt, die Lernbereitschaft gesteigert und ein positives Lernumfeld gefördert. Vor allem werden Situationen geschaffen, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Selbstwirksamkeit erfahren können, was nachweislich zu einem positiveren Selbstbild beiträgt. Die Folge ist, dass sich die jungen Menschen Herausforderungen leichter stellen und dadurch oft auch Leistungsverbesserungen in schwächeren Bereichen erzielen. So lernen sie auch mit gelegentlichen Rückschlägen und Misserfolgen konstruktiver umzugehen.

 

KOMPASS konkret an der Karl-Meichelbeck-Realschule

Unsere Kernziele der Kompassarbeit bestehen darin, dass sowohl Lernende wie Lehrende Stärken bewusst wahrnehmen, sie stärken sowie für sich und das eigene Lernen Verantwortung übernehmen. Im Unterricht gelingt das u. a. durch folgende Maßnahmen:

 

  • Optimierung der Differenzierung und Individualisierung im Unterricht, B. durch Einstufungstests in der 5. Jahrgangsstufe in Deutsch Mathematik und Englisch und differenzierter Weiterarbeit mit den Ergebnissen
  • Kompassstunden (D2) in der 5. Jahrgangsstufe
  • differenzierte Unterrichtsmethoden und Aufgabenformen in allen Jahrgangsstufen und Fächern
  • Methodentraining in den Klassen 5 bis 8
  • passgenaues Angebot an Förderunterricht im 2. Schulhalbjahr
  • Projektschulaufgaben in D und E
  • Lernstandsgespräche
  • Selbsteinschätzungsbögen in den Leistungsmessungen
  • stärkenorientierte Rückmeldesysteme (z. B. Lobsticker im Hausaufgabenplaner)
  • Tandempartner bei Abwesenheit vom Unterricht
  • Angebot von eigenen Workshops an den Workshoptagen
  • Seminar „Talenteschmiede“ zur Berufsfindung
  • Motivations- und Organisationsworkshops zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
  • Klassengemeinschaftstage
  • Streitschlichter